Das RSD Video der Woche!!!
Winterland-Ewige Beginner
Über Winterland:
Die Rockformation WINTERLAND aus der Barbarossastadt Kaiserslautern wurde 1996 von Markus Pfeffer und Thorsten Fries gegründet. Die Band verarbeitet zahlreiche Einflüsse der Achtziger Jahre, die in der Jugend der Bandmitglieder ebenso richtungsweisend wie stilistisch prägend waren. Als Duo veröffentlichten Pfeffer und Fries das Album “Under the flood“, das in einschlägigen Printmedien hervorragende Resonanz fand.
Queensryche-Silent Licidity live
17.Mai.2011
Über Paul Carrack
Paul Carrack (* 22. April 1951 in Sheffield, England) ist ein britischer Songschreiber, Sänger, Keyboarder und Gitarrist und war Mitglied von Mike & the Mechanics.
Vielseitig, in der Kollegengunst hoch geschätzt – und vielen Musikfreunden zunächst doch unbekannt: Bei dem im englischen Sheffield geborene Paul Carrack zählt ein sicher oft auch ungewolltes, doch stets gut gepflegtes Understatement seit jeher mit zu seiner Karriere.
Mit 19 Jahren gründet Carrack Warm Dust, eine Formation, die sich dem damals zeitgemäßen progressiven Rock verschreibt. Zwischen 1970 und 1972 veröffentlicht sie drei Alben. Paul ist hier als Organist tätig. Eine persönliche Weiterentwicklung findet nach dem Wechsel zur Band Ace statt. Hier ist Paul nicht nur an den Tasten zu finden, er erweitert sein Spektrum und tritt zusätzlich als Sänger und Komponist in Erscheinung. Seine Komposition "How Long" bedeutet Mitte der siebziger Jahre den größten Hit der Band, die sich dann 1977 auflöst.
Danach arbeitet Carrack eine Zeitlang mit Frankie Miller zusammen. Ein besonderes Engagement bedeutet die Zusammenarbeit mit Brian Ferrys Roxy Music auf deren Album "Manifesto". Auf zwei weiteren Alben der britischen Pop-Ikonen ist Paul als Sessionmusiker tätig. Zwischendurch veröffentlicht er 1980 sein erstes Solo-Album "Nightbird". 1981 beginnt ein erneutes Band-Engagement bei Squeeze als Keyboarder. Dies bleibt aber nur ein kurzes Zwischenspiel, und 1982 folgt mit "Suburban Voodoo" ein erneut selbst eingespieltes Album.
Sind die Solo-Projekte noch von überschaubaren Erfolgen gekennzeichnet, erspielt sich Paul Carrack in Musikerkreisen immer mehr Reputation. Er arbeitet zusammen mit Nick Lowe, spielt Keyboards für The Smiths auf deren Debüt-Veröffentlichung (1984) und das Piano auf "Learning To Crawl" der Pretenders (1983). Carracks wohl populärste Karriere-Stunde schlägt 1985, als er einer Anfrage von Genesis-Bassist Mike Rutherford nachkommt und in dessen neuer Band Mike & The Mechanics einsteigt.
Die Single "Silent Running", von Paul interpretiert, erweist sich als guter Griff und entwickelt sich zu einem Welthit, der weitere erfolgreiche Nummern folgen: Etwa "The Living Years" und "Over My Shoulder". 1986 arbeitet Carrack zusätzlich mit Roger Waters' Formation "The Bleeding Hearts Band" am Soundtrack für den Film "When The Wind Blows". Diese Zusammenarbeit wird ergänzt auf dessen 1987 erscheinenden Album "Radio K.A.O.S.", auf dem er Vocal-Parts und Keyboard-Arbeit übernimmt.
Auf Waters' folgender Tour ist Carrack als Support-Act zu finden. Ermutigt und beflügelt von der erfolgreichen Arbeit der letzten Jahre erscheint 1987 Pauls drittes Solo-Album "One Good Reason". Mit "Don't Shed A Tear" ist diesmal sogar ein Single-Charts-Erfolg möglich. 1989 folgt der Longplayer "Groove Approved". 1990 nimmt er an Roger Waters' "The Wall"-Inszenierung in Berlin teil. 1993 kommt es zu einer erneuten Zusammenarbeit mit seiner alten Band Squeeze: Mit den anderen Bandmitgliedern spielt er ihren alten Hit "Tempted" für den Film "Reality Bites" neu ein.
Neben den Verpflichtungen mit Mike & The Mechanics und diversen Gast-Projekten (z. B. bei den Eagles für deren Comeback-Album "Hell Freezes Over" und Elton Johns "Made In England") veröffentlicht er weitere Solo-Alben: "Blue Views" (1996) und "Beautiful World" (1997). Im neuen Jahrtausend erscheinen in regelmäßigen Abständen weitere Solo-CDs: "Satisfy My Soul" (2000), "Groovin'" (2001), "It Ain't Over" (2003) und "Winter Wonderland" (2005).
Ende 2006 folgt erstmals eine Kompilation, die Pauls Karriere-Jahrzehnte und –Stationen zusammenfasst: "The Story So Far – Greatest Hits" ist eine gelungene Zusammenstellung, die seine Bandbreite und Können bestens dokumentiert.
Seine Vielseitigkeit ist es, die Paul Carrack besonders auszeichnet. Ob Songwriter, Sänger und Produzent - seine Klasse ist unbestritten. Dank jahrzehntelanger Erfahrung und stetiger Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Künstlern aus den Bereichen Rock, Pop, Soul und Blues ist eine besondere Handschrift entstanden. Paul verleugnet nicht seine Wurzeln, bleibt aber stets offen für Weiterentwicklungen. Das macht seine Musik stets aufs Neue interessant, und vor allem: In ihren Qualitäten zeitlos.
(Quelle: laut.de)
16.April.2011
Über Joe Bonamassa
Joe Bonamassa (* 8. Mai 1977 in Utica, NY, USA) ist ein US-amerikanischer Blues- und Bluesrock-Gitarrist, Sänger und Komponist, der für sein virtuoses und präzises Gitarrenspiel bekannt ist.
Joe Bonamassa wurde am 8. Mai 1977 in Utica geboren, wo sein Vater ein Gitarrengeschäft besaß. Er begann im Alter von vier Jahren mit einer in kleinem Maßstab gefertigten Chiquita-Gitarre das Gitarrenspiel. Als er 12 Jahre alt war, spielte er schon mit B. B. King zusammen. Mit 14 Jahren wurde er eingeladen, ein Fender-Event zu begleiten. Während dieser Reise an der Westküste lernte er Berry Oakley, Jr., den Sohn des Allman Brothers-Bassisten kennen. Bonamassa und Oakley gründeten zusammen mit Erin Davis, Sohn von Miles Davis, und Waylon Krieger, Sohn von Robby Krieger, die Band Bloodline, mit der sie ein Album bei EMI herausbrachten, auf dem die zwei Chart-Singles "Stone Cold Hearted" und "Dixie Peach" enthalten waren.
Sein erstes Album, A New Day Yesterday, erschien 2000 und wurde von Tom Dowd produziert. Er spielte in einem Trio zusammen mit Kenny Kramme am Schlagzeug und Eric Czar am Bass. Nach der Album-Support-Tour gingen Bonamassa und seine Mitmusiker 2002 erneut ins Studio, um das von Clif Magness produzierte Album So It's Like That aufzunehmen. Das zweite Album ist rocklastiger als seine restlichen Werke und erreichte Platz 1 in den Billboard-Blues-Charts. Während der Tour zum Album wurde die Nachfrage nach einem traditionellen Blues-Album immer größer, woraufhin die Band 2003, das nebenbei das „Jahr des Blues“ war, das nächste Album Blues Deluxe herausbrachte. Auf dem Album sind neun Coverversionen bekannter Bluesklassiker, sowie drei Eigenkompositionen Bonamassas enthalten. Dieses Album erreichte ebenfalls Platz 1 der Billboard-Blues-Charts. Bonamassas Album Had to Cry Today geht wieder mehr in Richtung des Bluesrock eines Rory Gallagher, dessen bekennender Fan Bonamassa ist (was sich in den früheren Jahren unter anderem darin zeigte, dass er jedes Konzert mit "Cradle Rock" begann). Jedoch enthält es auch Elemente aus Country und Rockabilly. Bonamassa und seine Band tourten wieder zusammen mit B. B. King und Kenny Wayne Shepherd, anlässlich der Tour zu Kings achtzigstem Geburtstag. Ende 2005, kurz vor den Aufnahmen zum Album You and Me, trennte sich Bonamassa von seinen Bandkollegen, ohne dafür genauere Gründe anzugeben. Für die Aufnahmen engagierte er zahlreiche Studiomusiker wie Jason Bonham an den Drums. In seiner aktuellen Tourband spielt Mark Epstein E-Bass und Bogie Bowles Schlagzeug.
2010 schloss sich Bonamassa mit Glenn Hughes, Jason Bonham und Derek Sherinian zur Gruppe Black Country Communion zusammen; das gemeinsam produzierte Album Black Country Communion erschien am 16. September 2010.
05.April.2011
Über Dave Mathews Band
Die Dave Matthews Band ist eine amerikanische Jamrockband. Sie wurde von dem in Südafrika geborenen amerikanischen Sänger, Gitarrist und Songwriter David John Matthews Anfang 1991 in Charlottesville, Virginia gegründet. Er gründete die Band zusammen mit Schlagzeuger Carter Beauford, Bassist Stefan Lessard, Saxophonist LeRoi Moore, Violinist Boyd Tinsley und Keyboarder Peter Griesar. Letzterer verließ die Band jedoch schon Anfang 1993. Von 1997 bis 2008 wurde das Keyboard von Butch Taylor als dauerhaftem Gast besetzt. Dieser wiederum verließ die Band im Jahr 2008 unmittelbar vor Tourneestart. Saxophonist LeRoi Moore starb unerwartet am 19. August 2008 an den Folgen eines Unfalls am 30. Juni 2008.
Der Stil der Band ist geprägt durch die recht unorthodoxe Besetzung (akustische Gitarre, Bass, Schlagzeug, Keyboards, Saxophon, Geige) und dem daraus resultierenden Sound. Mit ihrer Mixtur aus Rock, Pop, Jazz, Folk und Funk verschafften sie sich schnell einen guten Ruf in der lokalen Jamrock-Musikszene. Dementsprechend groß ist die Anzahl an prominenten Gastmusikern, die während der ausgedehnten Live-Tourneen immer wieder die – nach LeRoi Moores Tod nunmehr vierköpfige – Band bei einzelnen Stücken begleiten und den Stücken neue Interpretationen geben: so z. B. Neil Young, Warren Haynes, Carlos Santana, Béla Fleck, Phish, Ziggy Marley oder John Mayer, um nur wenige zu nennen. Bei der Sommertour 2008 waren nun Tim Reynolds an der E-Gitarre und bereits seit 2005 Rashawn Ross dauerhaft vertreten. Außerdem wurde LeRoi Moore vorerst durch den Saxophonisten Jeff Coffin ersetzt, einen langjährigen Freund aus der Band Béla Fleck and the Flecktones.
Als Gastsängerin bei dem Studioalbum Before These Crowded Streets (1998) ist in den Liedern Don't Drink the Water und Spoon Alanis Morissette zu hören, im Video zu Dream Girl aus Stand Up (2005) spielt Julia Roberts die weibliche Hauptrolle und in dem Lied What Would You Say aus dem Album Under the Table and Dreaming (1994) spielt der amerikanische Bluesmusiker John Popper Mundharmonika.
1993 erschien das Debüt-Livealbum Remember Two Things. Bis jetzt hat die Band allein in den USA über 35 Millionen Studio-Alben verkauft (die zahllosen Live-Alben sind hierbei noch nicht mitgezählt), der große Erfolg in Europa blieb jedoch bislang aus.
Die Dave Matthews Band, „America's biggest band“[1] und ständig in der Top-10-Liste der „top grossing tours“ (profitabelsten Tourneen; im Jahr 2000 waren sie sogar die kommerziell erfolgreichste Live-Band), hat einen guten Ruf als Live-Act und füllt in den USA regelmäßig Hallen und Stadien (2003 sogar den Great Lawn im Central Park mit nahezu 120.000 Zuschauern).
Im Jahr 2007 war die Dave Matthews Band nach fast neun Jahren wieder in Europa unterwegs.
Im August 2008 verstarb Saxophonist LeRoi Moore an den Folgen eines Quad-Unfalls.
Im Sommer 2009 gab die Band diverse Konzerte in Europa, allerdings keines davon in Deutschland.
Im Februar/März 2010 tourte die Band wieder durch Europa. In London fand am 6. März das größte Konzert (o2-Millennium-Dome) statt, in Deutschland spielte die Band in Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt und München.
01.April.2011
Über Atomtests
Wann hat dieser Wahnsinn endlich ein Ende?
In Gedanken an Japan und in Trauer dieser vielen Opfer...
15.März.2011
Über Atomkraftwerke
Wann hat dieser Wahnsinn endlich ein Ende?
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05.März.2011
Über The Prime
The Prime are: Mike Meyer Voc, E&Acc-Guitar, Roland Goergen Drums & Percussion, Michael Lehberger Lead&Acc-Guitar, Banjo, Back-Voc, Holger Krämer Bass & Keys, Music: Goergen, Lehberger, Krämer, Meyer, Text: Meyer, Paintings by Franz Wild. Die CD .. ist eigentlich ein Konzept-Album. Da leider nur sechs Songs hochgeladen werden können, fehlen praktisch die "Verbindungs-Songs". Trotzdem steht aber jeder Titel für sich...und das ist gut so... Worte und Bewertung des Kritikerpapstes in Germany... Mike Seifert: The Prime "...In Our Prime" Die deutsche Antwort auf Jim Morrison heisst Mike Meyer. Punkt. Da gibts nix dran zu rütteln und zu deuteln, das ist so. Und die deutsche Antwort auf die Doors heisst The Prime, kommt aus der Lauterer Ecke und legt hier ein sensationell-aufregendes Debüt hin. Gut- die Vergleiche mit den Doors hören sie womöglich nicht so gerne, immerhin will eine Band ja mit Eigenständigkeit glänzen, und wenngleich die Parallelen einfach nicht von der Hand zu weisen sind, so kommt die seit 1991 bestehende, seit 1994 in der jetzigen Besetzung agierende Band doch keineswegs als Cloncombo daher. The Prime veranstalten vielmehr einen brillant ausgefuchsten harten Rock mit hohem Retro-Faktor und allerhand Psychedelic-Einsprengseln. Die gelegentlich sechsminütigen Songs sind auf keinen Fall lang oder gar langweilig; The Prime schaffen es immer wieder, in einen hypnotischen Groove zu verfallen, der einen richtig mitreissen kann. Für den megawuchtigen Bums sorgt Roland Goergen an Schlagzeug und Percussion, der sich nicht mit einer Bassdrum zufrieden gibt, die weniger als 28" gross ist. Holger Krämer assistiert ihm rhythmischerweise mit fetten Bassfiguren, auf dass sich Meyer und Michael Lehberger auf den E- und akustischen Klampfen austoben können, letztgenannter auch mal auf dem Banjo. Als Gastmucker hat Michael Schorlepp eine Sitar dazugegeben, ein Klampfen-Solo (Track 8 Open Fields) beigesteuert und diverse Loops programmiert, die aber keineswegs aufdringlich geraten sind. Vielmehr gibt es hier eine edle Klangreise durch Abgründe, garniert mit poetischer Lyrik, die Meyer mal ganz stark singt, mal beschwörend rezitiert. An "...In Our Prime" hat die Truppe lang geschuftet, herausgekommen ist ein Konzept-Werk mit neun Stücken, die als Gesamtkunstwerk betrachtet werden wollen. Am besten mit gutem Rauch, dann entfaltet dieses Opus seine ganze Wirkung. Da kniedeln hemmungslos emotional in Wechselbad-Manier orgiastische Gitarren, die den puren Exzess veranstalten. Jedoch hat..s auch versöhnliche Momente wie die akustisch gehaltenen Nummern "Out in The Desert" und "Child of War", bei denen die Formation ihre sensible Seite herauskehrt. Ansonsten dominiert auf dem Klasse-Album überbordende Kraft, entsprechend druckvoll produziert und tadellos abgemischt.
8 Kristallschiffe mike "wild child" seifert
07.Feb.2011
Über Gary Moore (R.I.P.)
Robert William Gary Moore (* 4. April 1952 in Belfast, Nordirland; † 6. Februar 2011 in Estepona, Spanien) war ein britischer Rock-Gitarrist, Komponist und Sänger.
Zusammen mit Phil Lynott, dem Kopf hinter Thin Lizzy, verdiente sich Moore ab 1969 sein erstes Geld als Musiker. Die gemeinsame Band Skid Row veröffentlichte zwei Alben. 1972 stieg Moore aus und gründete seine eigene Gary Moore Band, bei der er erstmals auch den Gesang übernahm. Das einzige Album Grinding Stone (1973) blieb erfolglos, und die Band löste sich wieder auf, so dass Moore sich 1974 wieder Thin Lizzy anschloss. Dort blieb er jedoch nur kurze Zeit. Danach arbeitete er als Studiomusiker, unter anderem für Eddie Howell.
1975 gründete Moore zusammen mit dem Keyboarder Don Airey, dem Schlagzeuger Jon Hiseman, dem Bassisten Neil Murray und dem Sänger Mike Starrs die Jazzrock-orientierte Formation Colosseum II. 1977 löste sich die Band auf. Moore arbeitete weiter als Studiomusiker und beteiligte sich an Alben von Andrew Lloyd Webber, Rod Argent und Gary Boyle. 1978 startete Moore erneut einen Solo-Versuch mit dem Album Back on the Streets, das die erfolgreiche Single Parisienne Walkways enthält, eine Zusammenarbeit mit Phil Lynott, die bis zuletzt Teil von Gary Moores Live-Repertoire war. 1979 spielte Moore mit Thin Lizzy das Album Black Rose ein. Danach gründete er mit Mark Nauseef das kurzlebige Projekt G-Force und wurde Gitarrist in der Band von Greg Lake.
In den nachfolgenden Jahren etablierte sich Moore nach und nach als Gitarrenvirtuose im Hardrock/Heavy-Metal-Geschäft. Das ehemalige UFO-Mitglied Neil Carter wurde 1983 zu einem wichtigen Co-Musiker für Gary Moore. Mit Corridors of Power (1982) und Victims of the Future (1983) etablierte sich Moore im Hardrock. Das Album Victims of the Future enthält mit der Ballade Empty Rooms eines seiner bekanntesten Stücke. Spätestens mit dem Album Run for Cover (1985) war Gary Moore eine feste Größe als Blues- und Rockgitarrist. Das Album enthält unter anderem die Single Out in the Fields, an der auch Phil Lynott beteiligt war.
Seine Position als stilistisch vielseitiger Hardrock-Gitarrist und versierter Sänger festigte Moore mit dem Album Wild Frontier (1987), das durch Irish-Folk-Einflüsse geprägt ist. Wild Frontier ist Phil Lynott gewidmet. Die Widmung – „for Philip“ – ist auf der Plattenhülle sehr klein aufgedruckt, aber es findet sich mit der Zeile „And I remember a friend of mine, So sad now that he’s gone“ auch im Titelsong des Albums eine Reverenz an den verstorbenen Freund. Der auf dem Album enthaltene Song Johnny Boy ist ebenfalls ein Tribut an Phil Lynott. Wild Frontier blieb Gary Moores einziges Celtic-Rock-Album, auch wenn der Nachfolger After the War (1989) weitere irische Einflüsse (zum Beispiel im Lied Blood of Emeralds) widerspiegelte. Wild Frontier enthält mit der Single Over the Hills and Far Away eines der bedeutendsten Lieder des Celtic Rock.
After the War (1989) beschäftigt sich thematisch unter anderem mit dem Nordirlandkonflikt (Blood of Emeralds) und dem Vietnamkrieg (After the War). Des Weiteren äußerte er sich in Led Clones (mit Ozzy Osbourne) kritisch über Rockbands wie Kingdom Come, die sich zu sehr an Vorbildern wie Led Zeppelin orientierten, ohne eine klare eigene musikalische Identität zu entwickeln. Auch auf diesem Album erinnerte Moore an seinen verstorbenen Freund Lynott: „…the darkest son of Ireland, he was standin’ by my side.“ (Blood of Emeralds).
1990 wechselte Moore seinen Stil von hartem Rock zu Blues und konnte mit dem Album und der gleichnamigen Single Still Got the Blues einen weltweit großen Erfolg verbuchen. An dem Album wirkten mit Albert King und Albert Collins zwei einflussreiche Bluesgitarristen mit; auch George Harrison von den Beatles ist als Autor und Gitarrist bei einem Song vertreten. Das nachfolgende Album After Hours erschien 1992 und war ähnlich konzipiert, als Gastmusiker trat diesmal B. B. King auf. Allerdings konnten die Singles Cold Day in Hell sowie Separate Ways nicht ganz an den Erfolg von Still Got the Blues anknüpfen.
Neben weiteren Solo-Bluesalben tat sich Moore 1994 mit Ginger Baker und Jack Bruce (Ex-Cream) für das Album Around the Next Dream unter dem Namen BBM (steht für Baker, Bruce, Moore) zusammen, das zunächst als Soloalbum Moores geplant war. Obwohl von den Musikern selbst ein Zusammenhang bestritten wurde, klingt BBM wie eine Neuauflage von Cream, bei der Moore den Part von Eric Clapton übernimmt.
Nach dem Peter-Green-Tribute-Album Blues For Greeny aus dem Jahr 1995 veröffentlichte Gary Moore 1997 Dark Days in Paradise. Auf diesem Album experimentierte Moore mit modernen Rocksounds. Mit A Different Beat folgte 1999 das vielleicht untypischste Album; so experimentierte Moore hier unter anderem mit Hip Hop und Drum’n Bass-Sounds. Im Jahr 2001 wandte sich Moore mit dem passend Back to the Blues betitelten Album wieder dem Blues zu. 2002 gründete Gary Moore zusammen mit Cass Lewis (ex-Skunk Anansie) und Darrin Mooney (ex-Primal Scream) das Bandprojekt Scars. Im Jahr 2003 war Gary Moore im Vorprogramm von Whitesnake während der „Monsters of Rock“-Tournee in Großbritannien unterwegs. Während dieser Tournee spielte er erstmals seit längeren Jahren wieder Stücke aus seiner Hardrockzeit. Im folgenden Jahr 2004 widmete sich Moore mit dem Album Power of the Blues erneut dem Blues.
Am 20. August 2005 wurde in Dublin eine Gedenkstatue an den 1986 verstorbenen Thin-Lizzy-Frontmann Phil Lynott enthüllt. Beim Gedächtniskonzert für Lynott bildete Gary Moore mit Brian Downey (Schlagzeug) und Jonathan Noyce (Bass) die Backingband für zahlreiche Lieder, Weggefährten und Bandkollegen. Mit Brian Robertson, Eric Bell und Scott Gorham spielte Gary Moore zahlreiche Hits aus der Geschichte der Band Thin Lizzy sowie einige seiner eigenen Lieder.
Mit Old New Ballads Blues (2006) orientierte sich Gary Moore stärker am Slow Blues. Gleich zwei der Stücke auf diesem Album sind Neuaufnahmen von Titeln seines bis dato erfolgreichsten Bluesalbums, Still Got the Blues. Daneben sind Coversongs der Bluesveteranen Otis Rush und Willie Dixon vertreten. 2007 und 2008 erschienen die Blues-Rock-Alben Close as You Get und Bad for You, Baby, die neben eigenen Kompositionen auch Coversongs enthalten und wieder etwas schnellere Bluesstücke wie beispielsweise Thirty Days aufgreifen. Gary Moore bestritt zuletzt 2007 und 2009 Tourneen in Deutschland.
Ende 2009 erklärte Gary Moore in einem Interview in Budapest, dass er nur noch ein Blues-Album aufnehmen und damit die Verpflichtungen gegenüber seiner Plattenfirma Eaglerock erfüllen werde. Danach sollte ein Celtic-Rock-Album im Stil von Wild Frontier (1987) folgen. Dazu strebte er eine Zusammenarbeit mit der irischen Folkband The Chieftains an. Bereits 2005 erklärte Moore gegenüber dem japanischen Magazin Burrn, dass er einige Stücke verfasst hätte, jedoch benötige ein Album eine längere Vorbereitungszeit.
Gary Moore wurde am 6. Februar 2011 im Alter von 58 Jahren tot in einem Hotelzimmer im spanischen Estepona (Costa del Sol) aufgefunden. Das berichteten sowohl Sky News als auch BBC, die sich dabei auf das Management von Gary Moore berufen. Die Todesursache ist bisher noch nicht bekannt.
20.Jan.2011
Über Eric Clapton
Eric Patrick Clapton, CBE (* 30. März 1945 in Surrey, England; Spitzname: Slowhand) ist ein englischer Blues- und Rock-Gitarrist und -Sänger. Er ist mehrfacher Grammygewinner und dreifaches Mitglied der „Rock and Roll Hall of Fame“. Clapton prägte die Entwicklung des Bluesrocks seit den 1960er Jahren wesentlich mit und gilt als einer der bedeutendsten Gitarristen. Auf der Liste der 100 Greatest Guitarists of All Time der amerikanischen Musikzeitschrift Rolling Stone findet sich Clapton auf Rang 4.
Biografie
Eric Clapton wurde am 30. März 1945 in Ripley in der Grafschaft Surrey, England, geboren. Seine Mutter Patricia Molly Clapton war bei seiner Geburt erst 16 Jahre alt. Sein Vater war der in England stationierte 24-jährige kanadische Soldat Edward Walter Fryer, der bei der Geburt das Land bereits wieder verlassen hatte. Als uneheliches Kind wuchs Clapton ab seinem zweiten Lebensjahr bei seinen Großeltern mütterlicherseits in Ripley in der Grafschaft Surrey in England auf. Diese verheimlichten ihm seine Abstammung und ließen ihn in dem Glauben, seine Mutter sei seine Schwester.
Der junge Clapton war in seiner Schulzeit ein eher ruhiges, aber überdurchschnittlich begabtes Kind. Clapton brach sein Kunststudium an der Londoner Kingston University ab, um sich 1963 im Alter von 17 Jahren seiner ersten Band anzuschließen.
Bands
Noch 1963 wurde Eric Clapton Gitarrist der Yardbirds, mit denen er 1965 deren größten Hit For Your Love einspielte. Nach seinem Ausscheiden aus der Gruppe im April 1965 schloss er sich den Bluesbreakers von John Mayall an. Er nahm an den Aufnahmen zum Album Bluesbreakers with Eric Clapton teil.
Mitte 1966 verließ Eric Clapton die Bluesbreakers und formierte mit Ginger Baker (Schlagzeug) und Jack Bruce (Bass), die beide zuvor bei der Graham Bond Organization gespielt hatten, das Powertrio Cream, die erste Supergroup der Rockmusik. Die Gruppe hatte diverse große Hits wie I feel free, Sunshine of Your Love, White Room, Crossroads, Strange Brew oder Badge und entsprechenden kommerziellen Erfolg. Insbesondere die offen ausgetragenen Differenzen zwischen Bruce und Baker erschwerten die musikalische Zusammenarbeit in der Band jedoch dauerhaft.
Clapton begann in dieser Zeit, selbst zu singen und Songs zu schreiben. Seine Kompositionen und sein gesamter Stil wurden in dieser Zeit stark von The Band beeinflusst. Mit George Harrison von den Beatles schrieb er den Cream-Titel Badge. Die lebenslange Freundschaft der beiden führte auch zur Mitwirkung Claptons bei der Beatles-Aufnahme von While My Guitar Gently Weeps (1968). Bis zu Harrisons Tod 2001 spielte Clapton oft bei dessen Soloaufnahmen mit, gemeinsame Live-Auftritte waren nicht selten. Nach der überraschenden Auflösung von Cream 1968 spielte Clapton im Dezember desselben Jahres einen Auftritt im „Rock and Roll Circus“, bei dem er mit John Lennon, Keith Richards und Mitch Mitchell als The Dirty Mac auftrat. Im März des darauffolgenden Jahres gründete er zusammen mit Steve Winwood die Gruppe Blind Faith – in der Besetzung Eric Clapton (Leadgitarre), Steve Winwood (Orgel, Klavier, Gesang), Ginger Baker (Schlagzeug) und Ric Grech (Bass, Violine). Nach der Veröffentlichung des musikalisch exzellenten – vielfach prämierten – Albums Blind Faith und einer erfolgreichen Tournee löste sich im September 1969 auch diese Formation auf. Zwischen den einzelnen individualistischen Bandmitgliedern waren die Differenzen über die künftige musikalische Ausrichtung von Blind Faith einfach zu groß geworden. Kurze Zeit später wirkte Clapton in John Lennons neuer Live-Band, der Plastic Ono Band, sowie auf dem Album Friends And Angels von Martha Veléz mit.
Ende 1969 tourte Clapton mit Delaney & Bonnie, nachdem er nach New York gezogen war, und nahm 1970 sein erstes Soloalbum auf. Mit der Auskoppelung des J.-J.-Cale-Songs After Midnight erreichte er einen Achtungserfolg in den US-Charts. Ferner spielte er in dieser Zeit oft bei den Aufnahmen anderer Musiker mit, so mit der Plastic Ono Band und Dr. John.
Mit einigen der Bandmusiker von Delaney & Bonnie gründete er anschließend Derek and the Dominos, die das vielgelobte Album Layla and Other Assorted Love Songs aufnahm, bei dem auch Duane Allman mitspielte. Das Album ist stark vom Blues beeinflusst und gilt bis heute insbesondere wegen des Zusammenspiels der beiden herausragenden Gitarristen als eines der besten Alben Claptons. Der Titelsong Layla ist einer der meistgespielten Rocksongs der 1970er Jahre. Er greift Themen aus der Liebesgeschichte Leila und Madschnun des persischen Dichters Nezāmi auf; Clapton fühlte sich wegen seiner damals noch nicht erwiderten Liebe zu Pattie Boyd-Harrison in einer ähnlichen Situation. Die Gruppe, die ohne Allman auf Tournee ging, veröffentlichte zwar noch ein Live-Doppelalbum, brach jedoch kurze Zeit später auseinander.
Solokarriere
Clapton spielte weiterhin bei zahlreichen Studioaufnahmen von Freunden wie John Lennon und Billy Preston und mit Howlin’ Wolf bei dessen London Session. In dieser Zeit verfiel er den Drogen und wurde heroinsüchtig. 1971 nahm Clapton an George Harrisons Konzert für Bangladesch teil, bei dem er auf der Bühne zusammenbrach. Er habe in einer „Wolke aus rosa Watte“ gelebt, erzählte er in einem Interview des Rolling Stone, kam aber durch eine neuartige Elektrotherapie von der Sucht los.
1973 trat er beim von Pete Townshend organisierten Rainbow Concert auf – seine prominent besetzte Begleitband nannte sich The Palpitations. Townshend verhalf Clapton damit zu einem frühen Comeback nach der sehr drogenlastigen Zeit. 1974 nahm Clapton 461 Ocean Boulevard auf. Seine Version von Bob Marleys I Shot the Sheriff wurde ein Hit und machte Marley und Reggae allgemein einem breiteren Publikum bekannt. Rassistische Bemerkungen Claptons während eines Konzertes im August 1976 in Birmingham und in darauf folgenden Interviews führten zur Gründung der Initiative Rock Against Racism. Eric Clapton lebte seit Mitte der 1970er mit Boyd-Harrison zusammen, 1979 heirateten sie. Einige Zeit später wurde Clapton alkoholabhängig. Nach einer Entziehungskur erlitt er einen Rückfall. Die zweite, nun erfolgreiche, Entziehungskur veranlasste ihn, auf Antigua ein Rehabilitationszentrum zu gründen.
Nach Behandlung seiner Suchtprobleme nahm Clapton in den 1980ern erneut Platten auf. Die mit Phil Collins produzierten Alben Behind the Sun (1985) und August (1986) zeigten deutlich den von Collins bevorzugten glatten, pop-orientierten Stil mit Synthie-Drums und Bläsern, stellten aber vor allem in Großbritannien beachtliche Verkaufserfolge dar. Ursprünglich wollte Clapton das Album „One More Car – One More Rider“ nennen, entschied sich jedoch, aufgrund des Geburtsmonates seines Sohns Conor für den Namen „August“. Beim späteren Live-Album 2001 kam er dann auf den Namen zurück. Das Album August erreichte Platz 3 der britischen Hitparade. Der Eröffnungssong It’s in the Way that You Use It wurde für die Filmmusik des Spielfilms „Die Farbe des Geldes“ mit Tom Cruise und Paul Newman verwendet. Ebenfalls im Jahr 1986 trat Clapton zusammen mit seinem Idol Chuck Berry bei dessen Konzert zum 60. Geburtstag in St. Louis auf. 1989 wurde das Album Journeyman veröffentlicht.
Mit dem Album From the Cradle kehrte Clapton 1994 zu seinen Blueswurzeln zurück. Auf den von Simon Climie produzierten Alben Pilgrim (1998) und Reptile (2001) dominierten wieder eher pop-orientierte Songs.
1989 ließ Clapton sich von Pattie Boyd-Harrison scheiden, nachdem er bereits 1985 und 1986 Vater zweier Kinder aus losen Beziehungen geworden war. Anfang der 1990er Jahre musste Clapton einige tragische Ereignisse durchleben. Am 27. August 1990 kam Stevie Ray Vaughan, der mit Clapton auf Tour war, bei einem Helikopterabsturz ums Leben; am 20. März 1991 starb sein viereinhalbjähriger Sohn Conor bei einem Sturz aus dem 53. Stock eines Hochhauses in New York. Teil seiner Trauerarbeit waren die Songs Circus sowie Tears in Heaven, der ebenso wie die im Januar 1992 aufgenommene MTV Unplugged-Session einen Grammy gewann.
In den 1990er Jahren hatte er eine Beziehung zu der Musikerin Sheryl Crow. In diesem Jahrzehnt nahm Clapton wiederholt neue Versionen alter Blues-Standards auf, die sich durch sein hervorragendes Gitarrenspiel auszeichneten. Seine Kritiker überzeugten insbesondere gemeinsame Aufnahmen mit Carlos Santana. Im Jahr 2000 veröffentlichte Clapton Riding with the King zusammen mit B. B. King.
1999 lernte Clapton die damals 25 Jahre alte Grafikkünstlerin Melia McEnery kennen, die er 2002 heiratete. Mit ihr hat Clapton drei Kinder.
2002 veranstaltete Eric Clapton am 29. November in der „Royal Albert Hall“ das „Concert for George“, ein Gedenkkonzert für George Harrison, zu dem er Freunde von Harrison einlud, unter anderem Paul McCartney, Ringo Starr, Jeff Lynne, Tom Petty & the Heartbreakers, Ravi Shankar, Billy Preston, Gary Brooker, Klaus Voormann und Joe Brown. Außerdem waren auch Olivia Harrison und deren Sohn Dhani anwesend, welcher auch in der Band mitspielte.
2004 organisierte Clapton das „Crossroads Guitar Festival“ in Dallas, dessen Einnahmen als Benefizveranstaltung an die gleichnamige Entzugsklinik auf Antigua gegangen sind.
Im Mai 2005 trat Clapton in der „Royal Albert Hall“ in London mit Ginger Baker (Schlagzeug) und Jack Bruce (Bass) in einem „Cream Reunion Concert“ in Originalbesetzung auf. Im November 2006 erschien The Road to Escondido, ein gemeinsames Album mit J. J. Cale. Ende April 2007 endete Claptons Welttournee.
Auch die Einnahmen des zweiten „Crossroads Guitar Festivals“ am 28. Juli 2007 in Chicago kamen der Rehaklinik zugute. An der Veranstaltung Beteiligte: Jeff Beck, Doyle Bramhall II, Robert Cray, Sheryl Crow, Vince Gill, Buddy Guy, BB King, Alison Krauss and Union Station, Sonny Landreth, Albert Lee, Los Lobos, John Mayer, John McLaughlin, Willie Nelson, Robert Randolph, Hubert Sumlin, Derek Trucks, Jimmie Vaughan, Steve Winwood und viele mehr.
Nach einer Konzertreihe mit Steve Winwood im Februar 2008 absolvierte Clapton im Sommer 2008 in den USA und Europa eine Tour. Diese setzte er Anfang 2009 in Japan und Australien fort. Im Mai 2009 spielte Clapton eine Serie von Konzerten in der Royal Albert Hall in London. Im Herbst 2009 kehrte Clapton nochmals für 14 Konzerte mit Winwood in die USA zurück. Im März 2009 trat Clapton im New Yorker Beacon Theater als Gast an zwei Abenden mit der Allmann Brothers Band. Die Band spielte eine Serie von Konzerten zu ihrem 40 jährigen Bestehen.
Nach den umjubelten Konzerten mit Steve Winwood setzte man die Tour 2010 in Europa fort. Zwischendurch spielte Clapton eine kleine Serie von Solo Konzerten in den USA mit Roger Daltrey als Support. Im September 2010 ist sein 14. Soloalbum mit dem Titel "Clapton" erschienen.
Eric Clapton ist als einziger Musiker dreimal in der „Rock and Roll Hall of Fame“ vertreten: mit den Yardbirds (1992), mit Cream (1994) und als Solo-Künstler (2000).
07.Jan.2011
Über Genesis
Genesis ist eine 1967 gegründete britische Rockband, die gemeinhin für ihre sehr individualistischen Mitglieder und ihre beiden deutlich unterschiedlichen musikalischen Ären bekannt ist. Mit über 150 Millionen weltweit verkauften Alben[1] zählt Genesis zu den 30 Bands mit den größten Plattenverkäufen.
Zu Beginn der Karriere der ursprünglich fünfköpfigen Band machten die komplexen Songstrukturen, durchdachten Instrumentierungen und theaterhaft-künstlerischen Live-Auftritte Genesis zu einer der wichtigsten und beliebtesten Bands des Progressive-Rock-Genres. Neben King Crimson, Emerson, Lake & Palmer und Yes zählt Genesis zu den „großen Vier“ dieser vor allem in den 1970er Jahren populären Gattung.
Nach Ausstieg des ursprünglichen Frontmanns Peter Gabriel 1975 und des Gitarristen Steve Hackett 1977 machte das verbliebene Trio, bestehend aus Tony Banks, Phil Collins und Mike Rutherford, ab den späten 1970ern eine stilistische Wandlung durch. Mit ihrem nun zumeist radiotauglichen Mainstream-Rock wurde Genesis zu einer der kommerziell erfolgreichsten Musikgruppen der 1980er und frühen 1990er Jahre.
Nach Collins’ vorläufigem Abschied von der Band wurde 1997 für ein Album samt nachfolgender Tournee Ray Wilson als Sänger engagiert. Anschließend trat die Band mit Anthologien ihrer bisherigen Stücke, Veröffentlichung von bislang nicht offiziell erhältlichem Archivmaterial und neuen SACD-Abmischungen ihrer Alben in Erscheinung. Im Sommer 2007 ging Genesis in Europa und Nordamerika wieder mit Phil Collins auf Tournee. Im März 2010 wurde Genesis als wichtige und einflussreiche Band als neues Mitglied in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.
24.Dez.2010
Wir wünschen allen Hörer von RSD-Radio eine frohe Weihnachtszeit im Kreise Ihrer Liebsten!
03.Dez.2010
Über Peter Frampton
Peter Frampton (* 22. April 1950 in Beckenham (London Borough of Bromley), Großbritannien) ist ein britischer Rockmusiker, der seine größten Erfolge in den 1970er Jahren hatte.
Künstlerisches Schaffen [Bearbeiten]
Bekannt wurde der Gitarrist als Mitglied der Rockband The Herd. Er spielte mit Steve Marriott (von den Small Faces) bei Humble Pie und auf Alben von Harry Nilsson und George Harrison. Sein erstes Soloalbum war 1972 Wind of Change.
Framptons Durchbruch als Solist war das sechsfache Platin-Album Frampton Comes Alive (1976) mit den Hits Do You Feel Like We Do, Baby, I Love Your Way und Show Me the Way. Zum 25-jährigen Jubiläum des Erscheinens von Frampton Comes Alive wurde das Album sowohl auf Doppel-CD, SACD und auch auf DVD-Audio in der kompletten Konzertfassung mit allen damals gespielten Titeln herausgebracht. Nach seinem nächsten Album I’m in You hatte Frampton einen schweren Autounfall auf den Bahamas. Wieder auf den Beinen, spielte er neben den Bee Gees in der Verfilmung von Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band; der Film war ein spektakulärer Misserfolg.
In den 1980er Jahren kehrte Frampton zur Musik zurück, konnte jedoch nicht mehr an seine früheren Erfolge anknüpfen. 1987 tourte er mit David Bowie, dessen Schulfreund er war, und in den 1990er Jahren in Ringo Starrs All Star Band zusammen mit Gary Brooker (Procol Harum), Jack Bruce (Cream) und Simon Kirke (Free und Bad Company). Nachdem er 1997 bei Grand Funk Railroad gespielt hatte, erschien 1999 der Konzertmitschnitt Live in Detroit als DVD-Video und Audio-CD. Mit Bill Wyman und den Rhythm Kings tourte er ab 2000 immer wieder durch Europa.
Seine jüngeren Alben sind Now von 2003 und Fingerprints, das 2006 veröffentlicht wurde. Am 27. April 2010 erschien sein neuestes Album Thank You Mr. Churchill. Im Sommer 2010 geht Frampton – teilweise gemeinsam mit Yes – auf US-Tournee durch mehrere Städte.[1] Des Weiteren ist eine Europa-Tour mit Frampton geplant.
26.Nov.2010
Über Manfred Mann's Earth Band
Manfred Mann's Earth Band (kurz MMEB) ist eine britische Rockband um den südafrikanischen Keyboarder Manfred Mann.
Nach großen Erfolgen mit seiner Band "Manfred Mann" in den 1960er-Jahren gründete Manfred Mann 1971 zusammen mit Colin Pattenden, Chris Slade und Mick Rogers seine Earth Band.
Das erste Album, das schlicht unter dem Titel Manfred Mann's Earth Band erschien, zeigt noch deutliche Einflüsse aus Manns R&B-Zeit in den 1960er-Jahren. Der Stil ist am ehesten als Bluesrock zu beschreiben, allerdings finden sich deutliche Anleihen beim Jazz Rock (Miles Davis' Album In a Silent Way hatte 1969 für den Brückenschlag zwischen Jazz und Rock gesorgt), Rhythm & Blues und experimenteller Musik. Die Songs sind zum Teil selbst geschrieben, zum Teil gecovert. Mit Please Mrs Henry findet sich auf dem Album auch das erste Bob Dylan-Cover der Earth Band, in spätere Konzert-Setlists sollte es aber nur Captain Bobby Stout schaffen, geschrieben von Lane Tietgen, der der Earth Band 1978 mit Martha's Madman einen jahrzehntelangen Konzert-Klassiker liefern sollte.
1972 folgt mit Glorified Magnified das zweite Album, das bereits deutlich mehr in Richtung des Stils weist, der für die Earth Band später markant werden sollte: Lange, rhythmisch ausgefeilte Instrumentalteile. Die Basis bilden überwiegend selbstgeschriebe Songs, die Mann zusammen mit Ko-Produzent Dave Hadfield komponierte. Außerdem findet sich auf dem Album eine Cover-Version des Dylan-Klassikers It's All Over Now Baby Blue.
Im Folgejahr erschien mit Messin' ein Album, das sich wieder zunehmend am Blues Rock orientierte. Den namensgebende Song hatte Mann noch vor Gründung der Earth Band zusammen mit Mike Hugg für deren damalige Band Chapter III geschrieben. Unüberhörbar sind aber auch die musikalischen Anleihen von den beiden Vorgängeralben.
Ebenfalls 1973 erscheint das vierte Album der Band, Solar Fire, mit dem die Band in eine neue musikalische Phase eintritt: Das Album stellt eine Rock-Adaption von Gustav Holsts Orchestersuite Die Planeten dar. Als Eröffnungsstück dient ein aufwändiges Arrangement des Stückes Father of Day, Father of Night von Bob Dylan. Die Musik ist am ehesten dem Progressive Rock zuzuordnen, die Einflüsse von Bands wie Emerson, Lake and Palmer und Yes sind unüberhörbar. Der Stil der Band hat sich entscheidend verändert. Signifikant sind nun lange, von Orgel, Mini Moog und E-Gitarre bestimmte Instrumentalteile. Das Markenzeichen der Earth Band wird ab diesem Zeitpunkt immer mehr, Kompositionen anderer Künstler zu covern und ihnen ihren eigenen, unverwechselbaren Bandsound zu verleihen.
Das folgende Album The Good Earth (1974) führt das mit Solar Fire aufgenommene Konzept konsequent fort. Dem mit dem Vorgängeralbum aufgegriffenen kunstvollen Sound werden erneut Blues Rock-Anleihen beigemischt. Mit I'll Be Gone und Launching Place covert die Earth Band A- und B-Seite einer Single der australischen Band Spectrum, die in ihrem Heimatland in den 1970er Jahren erfolgreich war. Als Marketing-Gag erhielt jeder Käufer in Großbritannien zusammen mit dem Album eine Urkunde über einen Anteil einiger Quadratzentimeter Land auf einem Hügel in Wales.
Das sechste Album der Band, das 1975 erscheint, Nightingales and Bombers, enthält mit Spirits in the Night das erste Bruce Springsteen-Cover der Earth Band. Der Sound des Albums folgt dem Titel dieses Songs und enthält durchweg ein düsteres und geheimnisvolles Flair. Solistisch dominiert Manfred Manns Mini Moog, den er von diesem Zeitpunkt an verstärkt mit Resonanzfilter nutzt. Besonders gut zu hören ist dies in den Instrumental-Stücken As Above so Below und Crossfade.
1976 kommt es zu großen Veränderungen: Sänger und Gitarrist Mick Rogers verlässt die Band. Ihn ersetzt Chris Thompson als Sänger und Dave Flett an der Gitarre. Dem personellen Umbruch sollte langsam ein musikalischer Stilwechsel folgen. Zwar sollte das musikalische Erbe von Solar Fire bis in die 1980er Jahre als Kern des Bandsounds erhalten bleiben, man wendet sich aber zunehmend dem Mainstream zu.
Die größten kommerziellen Erfolge folgen für Manfred Mann's Earth Band 1976 und 1978 mit den Alben The Roaring Silence und Watch. Auf diesen Platten finden sich Songs wie Blinded by the Light (ein weiteres Springsteen-Cover) und Davy's on the Road again, die international zu Chart-Hits wurden. Blinded by the Light erreichte Platz 1 der Single Charts in den USA.
Auch in den Folgejahren bleibt die Band kommerziell erfolgreich. Die Alben Angel Station (1979) und Chance (1980) neigen zunehmend zur Pop-Musik. Das Konzeptalbum Somewhere in Afrika (1982) beschäftigt sich thematisch mit der Apartheid in der südafrikanischen Heimat des Bandleaders, unter anderem in einer Version des Bob Marley-Klassikers Redemption Song sowie Demolition Man, im Original von The Police. Bereits 1979 hatte mit Chris Slade das letzte Mitglied von Manns ursprünglicher Formation die Band verlassen. Mit ihm ging auch Lead-Gitarrist Dave Flett. Für diese kamen Steve Waller (Gitarre) und Geoff Britton (Schlagzeug) neu in die Band. Britton wird bereits kurze Zeit später durch John Lingwood (Schlagzeug) ersetzt.
1983 erscheint ein Zusammenschnitt aus drei Konzerten in Budapest als LP unter dem Namen Budapest Live. Es enthält (mit Ausnahme von Spirits in the Night vom Nightingales and Bombers-Album) ausschließlich Songs aus der kommerziell erfolgreichen Phase seit 1978.
Nach 1983 wird es still um die Earth Band. Erst 1986 erscheint mit Criminal Tango ein neues Album, auf dem wieder Mick Rogers mitwirkt. 1987 folgt Masque, das eine Neuaufnahme des Songs Joybringer enthält, welcher als Single zum Solar Fire-Album der erste kommerzielle Erfolg für die Earth Band war. Außerdem wirkt Maggie Ryder als Sängerin mit und ersetzt Chris Thompson, der sich auf seine Solo-Karriere konzentriert und für John Farnham unter anderem den Welthit You're the voice schreibt. Beide Alben erreichen jedoch nicht mehr die Verkaufszahlen der Vorgänger. 1988 löst sich die Earth Band auf.
1992 schaffte es Manfred Mann, die Band mit Mick Rogers neu zu formieren. Die 1990er Jahre waren hauptsächlich von Tourneen und Live-Auftritten geprägt, bei denen die Sänger Noel McCalla und später auch wieder Chris Thompson den Sound der Band ergänzten. In der Folge wurden in den 1990er Jahren ein neues Studio- und ein Livealbum (Soft Vengeance, 1996 und Mann Alive, 1998) veröffentlicht. Chris Thompson verließ die Band 1997 erneut.
Im Jahr 2004 veröffentlichte Manfred Mann erneut ein Studioalbum mit dem Namen 2006, auf dem er neue musikalische Wege ging und auf dem er sich selbst den neuen Alias "Manfred Mann '06" gab, um sich von seiner bisherigen Arbeit mit MMEB für dieses Projekt abzugrenzen. Der Name ist nach eigener Aussage als Witz gedacht: Die CD erschien in allen Ländern in den Jahren 2004 und 2005. Auf dem Album, welches unter Manfred Mann with Manfred Mann's Earth Band erschien, ist neben den damaligen Bandmitgliedern auch wieder Chris Thompson zu hören. Außerdem haben neben vielen weiteren Künstlern die Saxophonistin Barbara Thompson und der Rapper Thomas D. Gastauftritte.
Manfred Mann's Earth Band tritt vor allem in Mitteleuropa weiter regelmäßig auf. Die Besetzung entspricht der Formation aus den 90er Jahren, allerdings wechselte mehrmals der Schlagzeuger. Seit 2007 sitzt Jimmy Copley am Schlagzeug. Noel McCalla verließ die Band im September 2009. Für ihn kam als neuer Lead-Sänger Peter Cox in die Band. Im Sommer 2010 war Noel McCalla dennoch weiterhin als Lead-Sänger bei einigen Konzerten mit dabei (u.a. in Dormagen und Rottweil).
2009 kündigte Manfred Mann ein Soloalbum an, auf dem ihn verschiedene Künstler unterstützen sollen. Mick Rogers kündigte ebenfalls ein Soloalbum an, das The Guitarist heißen soll.
15.Nov.2010
Über Supermax
Kurt Hauenstein (* 14. Januar 1949 [1] in Wien) ist ein österreichischer Musiker, der unter anderem Mitgründer und Mitglied des Musikprojektes Supermax ist. Er ist der Sohn des Wienerliedertexters und Schriftstellers Hans Hauenstein.
Biografie
Ende der 1960er-Jahre zog Hauenstein nach Frankfurt am Main, wo er bei diversen Funksessions spielte.
1976 lernte er Frank Farian kennen und wirkte beim Hit Rocky als Bassist mit. Im selben Jahr traf er den Produzenten Peter Hauke, mit dessen Unterstützung im Januar 1977 das erste Supermax-Album Don't Stop the Music aufgenommen wurde. Weitere Mitglieder bei Supermax waren Hans Ochs (Gitarre), Ken Taylor (Bass), Lothar Krell (Keyboard), Peter Koch (Schlagzeug) sowie die Backgroundsängerinnen Cee Cee Cobb und Jean Graham.
Im November 1977 erschien das zweite Album World Of Today und erreichte mit über 500.000 verkauften Exemplaren Goldstatus. Der Song Lovemachine entwickelte sich zum Disco-Klassiker und erreichte 1978 Platz 4 in Deutschland, Platz 6 in der Schweiz und Platz 9 in der österreichischen Hitparade.
1978 ging Supermax auf eine erfolgreiche Clubtournee mit über 160 Konzerten, die sie durch Deutschland, die Niederlande, Italien, Spanien und Belgien führte. 1979 erschien das dritte Album Fly with me, das als internationaler Durchbruch für Supermax gilt.
1979 wurde Lovemachine in den USA veröffentlicht und landete auf Platz 96 der Billboard Blackcharts. 1980 durfte Supermax als erste westliche Popgruppe in Jugoslawien, Bulgarien, Ungarn, Rumänien und der Tschechoslowakei auftreten. Im selben Jahr erschien das vierte Album, Types of Skin, das die Plattenfirma trotz 230.000 verkaufter Exemplare als Flop einstufte.
Hauenstein (Wien 2010)1981 war Supermax die erste gemischtrassige Band, die durch Südafrika tourte. Trotz Warnungen und Morddrohungen gab es 21 Konzerte, bei denen es zu chaotischen Zuständen kam. In einigen Ländern wurde Hauenstein anschließend sogar mit einem Einreiseverbot belegt. 1983 durfte Kurt Hauenstein als erster weißer Musiker beim renommierten Reggae-Sunsplash-Festival auf Jamaika teilnehmen. Anschließend kümmerte sich Kurt Hauenstein um Soloprojekte und produzierte z. B. die Mädchengruppe Bamboo aus Surinam. 1998 rief er mit den bulgarischen Musikern Kosio Stoyanov und Yavor Roussinov das Projekt Yaku ins Leben. Auf dem Album Total Immigration präsentierten sie eine Kombination aus bulgarischer Folklore und Dance. Im Jahre 2001 erschien das letzte Album von Supermax.
Im Dezember 2006 spielte Supermax vor 2,5 Millionen Fernsehzuschauern am ersten UNESCO-Friedenskonzert in Colombo, Sri Lanka, dies unter Einladung des UNESCO-Nationalkomitees Sri Lanka, Sri Lanka Tourist Board und Dji Dieng Management.
Anfang des Jahres 2007 engagierte die Gruppe ein neues Management. Im Mai spielten Supermax vor mehr als 60.000 Zuschauern an einem Open-Air Konzert in Bulgarien. Der Erfolg war so groß, dass die bulgarischen Organisatoren weitere Konzerte ins Auge fassen.
Am 30. September 2007 entstanden weitere Aufnahmen des neuen Doppel-Albums in Zusammenarbeit mit dem Rapper Buddha Monk von der Gruppe Wu-Tang Clan in der Schweiz.
Supermax nahm zusammen mit Buddha Monk auf Einladung des Gründers und Präsidenten Gery Keszler am LIFE BALL 2008 teil.
05.Nov.2010
Über Runrig
Runrig ist eine schottische Folk-Rock-Band, gegründet 1973 von den Brüdern Rory (Bass, Gesang, Akustikgitarre) und Calum MacDonald (Perkussion, Gesang) und Blair Douglas (Akkordeon), wenig später verstärkt durch den Sänger Donnie Munro (Gesang, akustische Gitarre).
Runrig (schottisch-gälisch: raon ruith), bedeutet so viel wie eine Reihe (run) von Ackerstreifen (rig).
Anfangs nannte sich die Band Run Rig. Einige Mitglieder der Gruppe gingen, neue kamen dazu. Zur „klassischen“ Besetzung gehörten Iain Bayne (Schlagzeug), Malcolm Jones (Gitarren, Flöten, Young Midi-Pipes, Dudelsack, Akkordeon, Gesang), Peter Wishart (Keyboards).
Zunächst durch kleine Konzerte in Schottland bekannt, begann Runrig eine Karriere mit selbstverfassten und selbstkomponierten Songs. Die Gruppe spielt einerseits Rockmusik mit starken schottischen Einflüssen, andererseits setzt sie historische schottische Liedtexte und Songs in gälisch ein. Die führenden Köpfe der Gruppe sind die Brüder Calum und Rory MacDonald, welche gemeinsam den größten Teil der Songs der Band schreiben.
Der charismatische Leadsänger Donnie Munro zog die Gruppe ins internationale Rampenlicht. Etliche Alben entstanden, bis er 1997 überraschend aus der Formation ausstieg. Er kandidierte für das schottische Parlament, scheiterte aber. Musikalisch kehrte er zu den Wurzeln schottischer Volksmusik zurück und veröffentlichte 2003 das Album Gaelic Heart ausschließlich mit Songs in gälischer Sprache.
Die Gruppe, die kurze Zeit ohne Sänger war, fand mit Bruce Guthro aus Neuschottland (Kanada) den neuen Frontmann.
2001 verlor die Gruppe einen weiteren Mitstreiter an die Politik, denn Peter Wishart wechselte als Abgeordneter ins britische Unterhaus. Ihn ersetzte der damals 20-jährige Brian Hurren (Keyboards und Gesang).
Aus Anlass des 30-jährigen Bestehens wurde ein besonderes Album aufgenommen, das auch altes Material enthielt und für das das ausgeschiedene Gründungsmitglied Blair Douglas einen Song beisteuerte. Das Album Proterra wartet mit einem modernisierten Sound auf, der vor allem durch die Einbeziehung des Produzenten und Soundtüftlers Paul Mounsey gezeitigt wurde.
Die Gruppe hat in Deutschland eine feste, treue Fangemeinde, die sogenannten „Riggies“.
Runrig engagierte sich auch sozial. So waren Iain Bayne (Schlagzeug) und Calum MacDonald (Percussion) am 15. März 2006 als Gäste der Glasgow the Caring City in Südafrika, um Trommeln und andere Instrumente für Bildungsprogramme in die Schulen zu bringen.
Am 18. Mai 2007 wurde das 13. Studioalbum mit dem Titel Everything You See veröffentlicht. Die erste Single des Albums namens Year of the Flood wurde erstmals im Januar 2007 bei einem dänischen Radiosender gespielt.
Im November 2007 beteiligten sie sich an der Benefiz-Aktion BBC Children in Need und lieferten den schottischen Beitrag. Dafür wählten sie ein ganz besonderes Lied: Loch Lomond. Das Lied war nicht nur 25 Jahre zuvor ihre erste Single gewesen, es ist auch ihr „Markenzeichen“ und bildete lange Zeit den Abschluss ihrer Konzerte. Sie spielten das Lied zusammen mit einem Stadion voller Fans der schottischen Fußballnationalmannschaft, der Tartan Army. Unterstützt wurden sie außerdem von Rod Stewart. Die Single wurde ihr erster Großbritannien-weiter Top-10-Hit (in Schottland Nummer 1). Von diesem Lied wurden laut Tartan Army bis Februar 2008 über 40.000 CDs verkauft (davon 13.000 iTunes-Downloads).
30.Okt.2010
Über David Gilmour
David Jon Gilmour, CBE (* 6. März 1946 in Grantchester Meadows, Cambridgeshire, Großbritannien) ist Gitarrist, Sänger und Songwriter der britischen Rockgruppe Pink Floyd.
Er wuchs als Sohn des Genetikprofessors Douglas Gilmour in einer akademischen Mittelschichtfamilie auf. Als Teenager begann er mit dem Gitarrespiel in verschiedenen lokalen Cambridger Gruppen.
In seiner Jugend gab er gemeinsam mit seinem Schulfreund Syd Barrett vereinzelt Straßenkonzerte. Ihr Hauptinteresse galt dabei der Musik Bob Dylans, der Beatles und der Rolling Stones. Mitte der sechziger Jahre arbeitete David Gilmour zeitweise als Dressman. Seine Vorliebe galt allerdings der Musik. Syd Barrett gründete bald darauf Pink Floyd, David Gilmour erspielte sich einen guten Ruf als Cover-Musiker in der Band „Jokers Wild“.
Im Januar 1968 stieg er bei Pink Floyd ein und ersetzte den damals schwer kranken Syd Barrett, der im April desselben Jahres endgültig ausschied. Mit seiner melodischen Spielweise und seinem geschickten Umgang mit Sound-Effekten wurde er in den kommenden Jahren zu einem der stilprägendsten Rock-Instrumentalisten der 1970er Jahre. Gilmours Gespür für Atmosphäre und Timing prägten Stücke wie „Echoes“, „Time“ und „Comfortably Numb“.
Er veröffentlichte mit „David Gilmour“ (1978), „About Face“ (1984) und „On an Island“ (2006) drei Solo-Alben, von denen jedoch nur letzteres mit größerem kommerziellen Erfolg begleitet war.
Nachdem Roger Waters 1985 die Band Pink Floyd verlassen hatte, übernahm Gilmour die führende Rolle. So entstand 1987 das Album „A Momentary Lapse of Reason“, und 1994 wurde „The Division Bell“ veröffentlicht.
Anfang der 1990er Jahre ließ sich David Gilmour von seiner Frau Ginger scheiden. Er ist jetzt mit der Journalistin Polly Samson verheiratet, die auch an den Texten zu „The Division Bell“ mitgearbeitet hat. Mit seiner ehemaligen Frau Ginger hat Gilmour vier Kinder und mit Polly Samson drei weitere. Außerdem adoptierte er den Sohn aus Samsons erster Ehe.
20.Okt.2010
Über Peter Gabriel
Peter Brian Gabriel (* 13. Februar 1950 in Chobham, Surrey, England) ist ein englischer Musiker und Video-Künstler. Bekannt wurde er in den frühen 1970er Jahren als Frontmann und Gründungsmitglied der damaligen Progressive-Rock-Band Genesis. Nach seinem Weggang von Genesis startete er eine erfolgreiche Solokarriere mit dem Schwerpunkt auf der Produktion und Förderung von Weltmusik, sowohl in seiner eigenen aber auch in der Musik von anderen Künstlern. Ebenso nimmt er eine Vorreiterrolle im Bereich der digital bearbeiteten Musik ein. Seine Musik, eine nicht klar kategorisierbare Mischung aus Pop, Rock, New Age, mit deutlichen Einflüssen der Weltmusik, stellt er sehr aufwändig in spektakulären Videos und konzeptionell angelegten Liveshows dar. Peter Gabriel engagiert sich im Bereich Menschenrechte, unter anderem bei Amnesty International und der von ihm mitbegründeten Menschenrechtsorganisation Witness.
14.Okt.2010
Über Lino Modica
LINO MODICA bricht mit den typischen Singer/Songwriter Klischees und vermag auch LAUT und VERZERRT seine ehrlichen, frischen und direkten Songs diesem Genre zuzuordnen. Mit dem Herzen am rechten fleck, einer unglaublichen Stimme, die schreit, leidet und liebt, schafft LINO MODICA dank seiner Berliner Natürlichkeit die Hörerschaft LIVE und auf Konserve sofort für sich einzunehmen. Singer/Songwriter können rocken und Spass vermitteln, und LINO MODICA kann das am besten LAUT und in Deutsch!




























